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Italien neu entdecken.

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Italien neu entdecken.

Genuss all'emiliana. 

Kulinarisch zählt die Emilia-Romagna im Westen zu den bekanntesten kulinarischen Gebieten: aus Reggio der Parmigiano, aus Parma der berühmte Schinken und aus Modena der Aceto Balsamico. Mit ihren rund 58.000 Hektar Rebfläche liegt die norditalienische Region zwischen der Po-Ebene im Norden und dem Apennin im Süden. Sie ist die landwirtschaftlich reichste Italiens, mit der Hauptstadt Bologna, die in Italien nicht umsonst als Bologna „la grassa“, zu deutsch „die Fette“ bekannt ist.

Die Emilia-Romagna besitzt eine Reihe von Anbaugebieten, in denen jeweils unterschiedliche Rebsorten prägend sind. Fast alle tragen den italienischen Begriff Colli (Hügel) im Namen, der auf die Herkunft der Trauben aus Hügelgebieten verweist. Was für die Bewohner der Emilia ihr Lambrusco, das ist für die Einwohner der Romagna der Sangiovese di Romagna. Für die Romagnoli ist es der Alltagswein, der schon mittags zum schmackhaften Essen der Gegend getrunken wird. Sein weitläufiges Anbaugebiet sind die Hügel südlich der Strada del Sole. Besonders in der weiteren Umgebung der Städte Faenza und Forli liefert die Rebsorte Sangiovese ihre besten Ergebnisse. Hier sind die tonangebenden Winzer zu Hause, deren Weine Profil und einen gut gezeichneten Rebsortencharakter besitzen. Ein zweiter Wein, der den Romagnoli nah am Herzen liegt, ist der in Deutschland weniger bekannte Weißwein Albana di Romagna. Die Rebsorte Albana ist eine einheimische Sorte, die ausschließlich in der Romagna angebaut wird.

Klimatisch gehört die Emilia-Romagna zur warm- gemäßigten Klimazone. Die Übergangsjahreszeiten sind größtenteils warm und sonnig, im Sommer können die Temperaturen auf 38 °C steigen. Die Region weist jedoch für italienische Verhältnisse relativ kühle Winter auf. Zwischen November und Februar gibt es häufiger leichte Fröste.