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Mare e monti. 

La Canosa
La Canosa

Der massive Apennin mit seinen felsigen Gipfeln im Westen erinnert mich an meine Heimat. Das tiefblaue Wasser und der sonnige Strand der Adria liegen nur einen Katzensprung entfernt im Osten. Die Cantina La Canosa wählte die goldene Mitte als Standort für ihr ambitioniertes Projekt. Hier in Rotella, am Rande des Naturparks Monti Sibillini arbeitet ein junges Team erfolgreich an dem Ziel, die südlichen Marken auf der Weinkarte aufleuchten zu lassen.

„Hier stimmt einfach alles: die Lage, das Klima, der Boden und die Menschen. Und das Panorama gibt es gratis dazu. Schon um das Jahr 1100 begannen Mönche des Benediktiner-Ordens mit dem Weinbau.“, erzählt mir Riccardo Reina, während er in die Richtung seiner Weinberge deutet. „Als ich hier angefangen habe, hatte ich nur den Anbau im Sinn. Wie ist die Erde, der Neigungswinkel, die Höhe. Als ich hier drei Lagen erstanden hatte, von denen ich überzeugt war, wurde mein Kopf erst frei für diese wunderschöne Landschaft und seine Kulturgeschichte."


 


"Den heutigen Standort für La Canosa fand ich während einer darauffolgenden Wanderung. Ich wollte die Natur und das Leben um meine Weinberge besser kennenlernen. Und fand hier den alten Hof, der die ästhetische Linie für die neue Cantina wurde.“ Holz, Naturstein und Klinker fügen die moderne Kellerei und die Gästehäuser harmonisch in die gewachsene Architektur der Umgebung ein. „Das ist doch wie beim Wein. Ich muss nur das Ursprüngliche gestalten. Das Regionale sorgt für Unverwechselbarkeit und Harmonie gleichzeitig. Und das schafft Lebensqualität. Hier formen wir sanft das aromatische Ergebnis der leidenschaftlichen Arbeit auf den Weinbergen.“

Die Hanglagen direkt am Naturpark, zu Füßen der majestätischen Monti Sibillini sind die höchsten Anbaugebiete hier. Mit den dort wachsenden Rebsorten Passerina DOC und Pecorino DOC keltert Riccardo  fruchtig-frische Weißweine. Die warmen und geschützten Lagen um Rotella liefern ihm Montepulciano und Sangiovenese der Extraklasse. Die kühlen Fallwinde aus den Bergen sorgen für einen hohen Temperaturunterschied. Ideale Bedingungen für die Bildung vielschichtiger Aromen. „Dank meines engagierten Teams kann ich hier mit absoluter Spitzenqualität arbeiten. Dieses pflegt und erntet mit einer Hingabe und Präzision, die mich immer wieder begeistert.“, fügt Riccardo Reina lachend hinzu.

Wir gönnen uns einen wohltemperierten Oggi Peko (Offida Pecorino DOCG). Erfrischend leicht und mit sanfter Säure versüßt uns dieser edle Tropfen den bezaubernden Ausblick über das Meer und die Berge.
 

Hier stimmt einfach alles: die Lage, das Klima, der Boden und die Menschen. 

Ascoli Piceno
Wer adriatisches Alpenflair genießen möchte, kommt an den Marken mit seinen hohen Gipfeln und seinen langen Stränden nicht vorbei. Das charmante Ascoli Piceno blickt auf 2.000 Jahre Geschichte zurück und verwöhnt ganz Italien mit den Olive Ascolane (mit Fleisch gefüllte, panierte und frittierte Oliven).
 

 

Terroir

Tonerde mit Mergel und Sand machen dieses Terroir zu einer nuancierten Aroma-Quelle. Hinzu kommt eine starke Nachabkühlung durch das nahe Gebirgsmassiv der Monti Sibillini.